Mittwoch, 18. November 2015
18.11.15
Wir fahren nun die Gardenroute Richtung Osten zurück und haben heute in Wilderness Station gemacht.
Die Vegetation ist nicht zu beschreiben, plötzlich Tannenwälder wie im Schwarzwald mit Palmen, dann Sandpflanzen wie Heide und zwischendrin immer blühende Bäume und Büsche, besonders schön z. Zt. die Jacarandabäume.
Wilderness ist ein gemütliches kleines Städtchen mit vielen kleinen Läden und Cafés, wie immer hier hauptsächlich besucht von Weißen. Man freut sich schon, wenn die Bedienungen mal nicht durchweg schwarz, sondern gemischt sind.
Ein kleiner Junge sprach uns an, als wir das Auto parkten, ob wir ihm etwas zu essen mitbringen. Später, als wir beim nahengelegenen Supermarkt einkauften, war er wieder da und sagte:"you remember me?" Da gab ich ihm eine Packung Kekse und er hat sie sofort verputzt. Den hab ich immer im Kopf.
Gegen Mittag konnten wir dann unser neues B&B beziehen, sehr schön gelegen direkt an der Küste, wir gehen über eine hohe Treppe von unserer Terrasse runter an den Strand.

Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand, abends kehrten wir in einer rustikalen Bar mitten in der Stadt ein und da war auch mal ein Schwarzer unter den Gästen.

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Dienstag, 17. November 2015
17.11.15
Wir haben heute einen Ausflug Richtung Tsitsikama gemacht. Unterwegs sind wir im Tenikwa Wildlife Park eingekehrt. Das ist ein Rehabilitationszentrum, insbesondere für klein-und Großkatzen.
Unser Führer hieß Wilfried und war ein Kongolese. Er erklärte uns alles mit Leidenschaft und zeigte uns u.a. Löwen und Leoparden. Zu einem Geparden durften wir sogar direkt in Gehege. Zu dem Zentrum gehört außerdem noch eine Tierklinik, in der verletzte Tiere aller Arten wieder aufgepäppelt und auf die Wiederauswilderung vorbereitet werden.

Wir fuhren weiter ins Tsitiskama Naturschutzgebiet und fanden über einer tiefen Schlucht die weltweit höchste Bungee-Anlage. Ich konnte Mausi gerade noch davon abhalten, sich auch in die Tiefe zu stürzen 😆. Es war aber auch spannend zu sehen, wie die Abläufe in so einer Anlage sind und wie eng getaktet die Leute dort runterspringen.
Am späten Nachmittag machten wir noch einen Strandspaziergang am Robberg Beach, das Wetter ist leider in Sprühregen gewechselt und haben den Surfern zugeschaut.
Abends waren wir im "Nguni Grill" essen (ja, Mischi, das muss auch wieder erwähnt werden), völlig begeistert von Essen und liebevollem Service. Wir bekamen unser Brot in einem kleinen Tonblumentopf serviert, in dem es zuvor gebacken wurde - das muss ich mir unbedingt für zu Hause merken 🤓. Wenn ihr irgendwann mal hier seid, geht in dieses Restaurant!

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Montag, 16. November 2015
16.11.15
Heute ging die Fahrt von Oudtshoorn an den Indischen Ozean nach Plettenberg Bay.
Der Abschied wurde uns leicht gemacht, wir überquerten noch einige Pässe (u.a. Outeniqua-Pass) durch wunderschöne Landschaften bevor wir die Richtung zur Garden Route einschlugen.
Als wir an Wilderness vorbeifuhren, konnten wir schon mal einen Blick auf den Ozean mit seiner Wahnsinns-Brandung werfen, später dann, in Plettenberg Bay sind wir dann an den weiten Robberg Beach, direkt bei unserem B&B und haben einige Strandstunden genossen.

Unser Starfish B&B ist ein Traum. Alles sehr neu, ein Pool mit Terrasse direkt vor der Tür und allen Aufmerksamkeiten, die man sich denken kann.
Zum Abendessen waren wir auf Empfehlung des Mitarbeiters Richard im Lookout, einem Restaurant ähnlich der Sansibar mit Meerblick, wahnsinnig voll und völlig unorganisiert. Aber ganz lecker und ein echter Hotspot.

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15.11.15
Nach einem leckeren Frühstück sind wir zum Swartberg Pass aufgebrochen, ein ziemlich holpriger Weg durch die Swartberge (1570m). Ein unglaubliches Erlebnis, nicht nur weil man einige Male dem Abgrund sehr nahe kam, die verschiedenen Gesteinsformationen waren unbeschreiblich. Wie auch schon der Schriftsteller Lawrence G. Green sagte:"Give me a Choice of gateways into the Great Karoo and I will always take the Swartbergpass. I have travelled only one road in my lifetime more dramatic, and that was the fifteen-thousand-foot pass beyond Darjeeling that Leads into Tibet."
Nach ca. 2,5 Std. Passüberfahrt kamen wir in das kleine Örtchen Prince Albert, wo wir im Coffeeshop des Swartberg Hotels einen kleinen Snack nahmen. Es ist scheinbar geschickt, sich die Lokale nach der größten Frequenz auszusuchen, denn wir haben wieder köstlich gegessen. Die Rückfahrt nach Oudtshoorn zog sich ganz schön, so dass wir wieder mal gefühlt den ganzen Tag im Auto verbracht hatten.
Das Abendessen in unserer Farm stand heute leider unter der Regie der Senior-Hausherrin und war fast ungenießbar

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14.11.15
Heute mussten wir gleich nach dem Frühstück los, denn wir hatten einen Weg von 650 km vor uns. Vorbei an unzähligen Weingütern, eines davon hieß tatsächlich Eikehof, nach Begegnungen mit Baboons und Straußen am Straßenrand, machten wir Mittagspause in Barrydale im "Diesel & Crème-Café". Man hätte die alte Tankstelle auch für einen Schrottplatz halten können aber überall standen gut besetzte Tische und Stühle und das machte uns neugierig. Mausi hatte seit dem Morgen schon wieder Magenprobleme und bestellte sich Hotdog mit Fritten. Ich nahm einen Spinatquiche mit CousCous Salat, beides war super raffiniert und köstlich.
Dann schnell weiter, denn wir wollten unsere nächste Unterkunft noch bei Hellem erreichen. Hier kamen wir am späten Nachmittag an und waren gleich begeistert von der freundlichen Aufnahme durch die Inhabertochter Tharine. Sie zeigte uns das Haus, unser Cottage und machte uns erst mal einen Tee. Das ganze Anwesen war sehr liebe- und stilvoll gestaltet. Hier aßen wir auch zu Abend, es gab Ostrich, sehr typisch für die Gegend hier, überall Ostrich-Farmen. Wir haben in den kuscheligen Betten sehr gut geschlafen.

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Reisestart mit Hindernissen
Unsere Reise begann am Donnerstag schon mit schwersten Hindernissen.
Durch den Lufthansa-Streik wurden unsere ursprünglich traumhaften Flüge gestrichen und um überhaupt pünktlich in Kapstadt ankommen zu können, bekamen wir die Ersatzroute Hannover-Stuttgart-London-Johannesburg-Kapstadt, so dass wir nach ca. 36 Std. Reisezeit am Freitag glücklich in Kapstadt aus dem Flieger stiegen.
Der Weg führte uns sogleich nach Stellenbosch, wo wir auf dem Weingut Knorhoek unterkamen. Die Zimmer waren ganz schön, die Hotelführung unfreundlich, dafür der Wein bei der Verköstigung köstlich, so dass wir uns damit gleich ausknockten und von 17.00 - nächsten morgen 6.00 durchpennten.

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